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Wissenschaft und Forschung

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AiiDAlab: Eine Software bringt die Forschung voran

Die Software AiiDAlab wurde ursprünglich zur Vereinfachung von Computersimulationen in der Materialforschung entwickelt. Ein Forschungsteam unter der Leitung des Paul Scherrer Instituts PSI und der Empa hat nun neue Anwendungsfelder aufgezeigt: von der Atmosphärenforschung über die Steuerung von Experimenten bis zur Lehre.

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Zwischen ewiger Nacht und ewigem Tag: Klimakarten zweier Erdverwandter

Mit Hilfe des James-Webb-Weltraumteleskops JWST ist es einem internationalen Team mit Beteiligung der Universität Bern, der Universität Genf sowie des Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) PlanetS gelungen, detaillierte Klimakarten von zwei felsigen Exoplaneten mit erdähnlicher Masse zu erstellen.

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Krebs wegleuchten: Infrarotlicht aktiviert Nano-Medikament – Nanozyme gegen Hirntumore

Gehirntumore lassen sich mit gängigen Therapien nicht immer erfolgreich behandeln. Ein Team der Empa und des Spitalverbunds «HOCH Health Ostschweiz» entwickeln daher sogenannte Nanozyme, die Krebszellen während der Tumoroperation direkt im Hirngewebe angreifen können. Das Projekt kann dank der grosszügigen Unterstützung mehrerer Stiftungen durchgeführt werden.

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Heimisches Biomethan kann die Schweiz unabhängiger machen

Durch die intelligente Nutzung von Biomasse könnte die Schweiz einen substanziellen Anteil des eigenen Gasbedarfs selbst decken. Das geht aus einer Studie unter Leitung des Paul Scherrer Instituts PSI hervor. Gasimporte liessen sich so signifikant verringern, die Schweiz würde weniger abhängig vom Weltmarkt. Die Studie wurde im Auftrag des Bundesamts für Energie (BFE) erstellt und Anfang dieses Jahres veröffentlicht.

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Wie Wasserstoff-Brennstoffzellen das Stromnetz unterstützen

Wasserstoff-Brennstoffzellen sind grundsätzlich dazu geeignet, Stromnetze in Quartier-Energiesystemen zu Spitzenlastzeiten zu unterstützen und Wasserstoff in Gebäudetechnikanlagen einzubinden. Dies zeigt ein Forschungsprojekt der Empa und der Hälg Group, der Osterwalder Gruppe und der H2 Energy AG. Im Fokus stand auch die CO2-Reduktion bei Verwendung von umweltfreundlichem Wasserstoff.

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Warum Zellen im Alter «falsch» reagieren

Die Alterserscheinungen von menschlichen Zellen haben ihren Ursprung auch im Zellkern: Denn die gepackte Form der DNA verändert sich mit dem Alter. Dies haben Forschende des Paul Scherrer Instituts PSI nachgewiesen. Dadurch können ältere Zellen nicht mehr richtig auf Reize von aussen reagieren und sogar Erkrankungen können die Folge sein. Diese Erkenntnis könnte helfen, solche Veränderungen einzudämmen – und mehr Gesundheit im Alter zu ermöglichen.

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Schwer entflammbare Holzwerkstoffe dank Melonen-Enzymen: Aus Sägemehl wird ein Brandschutzmaterial

Was heute meist im Ofen landet, könnte morgen Häuser vor Feuer schützen. Forschende der ETH Zürich und der Empa haben einen Weg gefunden, Sägemehl mit einem Mineralbinder zu einem schwer entflammbaren, robusten Material zu pressen – das sogar kreislauffähig ist.

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Drei neue Nationale Schweizer Forschungsprogramme

Der Bundesrat hat am 20. März 2026 drei neue Nationale Forschungsprogramme (NFP) lanciert. Diese befassen sich mit den Themen psychische Gesundheit von Jugendlichen, digitale Resilienz kritischer Infrastrukturen und Robustheit von Lieferketten. Das für die drei NFP bereitgestellte Budget beläuft sich insgesamt auf 17 Millionen Franken und die Forschungsdauer beträgt drei bis vier Jahre. Umgesetzt werden die Programme vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF).

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Die Wettbewerbsfähigkeit klimafreundlicher Kraftstoffe hängt vom Standort ab

In einer neuen Studie haben PSI-Forschende die Produktionskosten von 21 verschiedenen Technologien zur Herstellung klimafreundlicher Kraftstoffe weltweit verglichen. Ihre Analyse zeigt, dass standortspezifische Faktoren – sowohl die Verfügbarkeit von Ressourcen als auch die Finanzierungsbedingungen – entscheidend für den künftigen Erfolg einer Technologie sein werden.

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PSI Founder Fellowship für KI-Plattform und Festkörperbatterien

Das Paul Scherrer Institut PSI vergibt je ein PSI Founder Fellowship an Mohsen Sadr und Mohammadhossein Montazerian. Gefördert werden zwei Geschäftsideen auf Basis von PSI-Technologien: eine KI-basierte Plattform für die Entwicklung von Fusionsenergie- und Raumfahrttechnologien sowie neuartige Dünnschicht-Festkörperbatterien für kompakte Energiespeicher.

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Polymer-Kabel für MRT-Anwendungen – Wo Metall keinen Zutritt hat

Wer schon einmal «in die Röhre» musste, weiss: Magnetische und gut leitende Materialien sind im Kernspintomographen tabu. Für komplexe Diagnosen und für die medizinische Forschung muss das bildgebende Verfahren aber oft mit anderen Methoden kombiniert werden, die leitende Kabel erfordern. Im Rahmen eines Innosuisse-Projekts mit der Firma TI Solutions haben Forschende der Empa Kabel auf Polymerbasis entwickelt, die auch im MRT sicher und zuverlässig funktionieren.

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Neues Verfahren für stabile und langlebige Festkörperbatterien

Forschenden des Paul Scherrer Instituts PSI ist ein Durchbruch auf dem Weg zur praktischen Anwendung von Lithium-Metall-Festkörperbatterien gelungen – der nächsten Generation von Akkus, die mehr Energie speichern, sicherer sind und schneller laden als herkömmliche Lithiumionen-Batterien.

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Induktives Laden für E-Fahrzeuge: Elektroautos schnell und einfach ohne Kabel laden

Automatisch laden statt Kabel einstecken: Gemeinsam mit Partnern untersuchten Empa-Forschende das induktive Laden von Elektroautos. Dies ist nicht nur ähnlich effizient wie kabelgebundenes Laden, sondern könnte die Einbindung von Fahrzeugbatterien als flexible Speicher ins Netz vereinfachen. Die schweizweit ersten für induktives Laden umgerüsteten Autos erhielten bereits die Strassenzulassung.

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Swiss PIC weiht Fertigungszentrum für photonische Integration ein

Das Swiss Photonics Integration Center (Swiss PIC) hat im Park Innovaare sein Fertigungszentrum für photonische Integration eingeweiht. Dieses soll es namentlich Photonikfirmen mit kleineren Produktionsmengen erleichtern, ihre Produkte in den Markt einzuführen.

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«BTRY»: Erfolgreiche Finanzierungsrunde für Empa-ETH-Spin-off: 4,6 Mio Franken zur Industrialisierung ultradünner Festkörperbatterien

Die Finanzierungsrunde wurde von Redstone VC angeführt, einem europäischen Risikokapitalgeber für Deep-Tech-Startups, mit Beteiligung von Bloomhaus Ventures, Linear Capital, Kickfund, Kick Foundation sowie den CustomCells-Gründern Leopold König und Torge Thönnessen als neuen Investoren. Die bestehenden Investoren HTGF (High-Tech Gründerfonds) und die Zürcher Kantonalbank (ZKB) sind ebenfalls an der Runde beteiligt und unterstreichen damit ihr Vertrauen in die Technologie und das Marktpotenzial.

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Forschung im Weltraum: «Wir brauchen eine gewisse kritische Masse»

Von der Umweltbeobachtung bis hin zur künftigen Mondbasis: Innovative Materialien, Prozesse und Modelle sind unabdingbar für die Raumfahrt. Lorenz Herrmann, Direktionsmitglied der Empa und Leiter des Departements «Moderne Materialien und Oberflächen», erklärt im Interview, wie die Stärken der Empa die Schweizer Raumfahrtindustrie stärken können und warum Zusammenarbeit zentral bleibt.

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Studie zeigt Dynamik und Auswirkungen invasiver Arten

Eine internationale Studie unter Leitung der Universität Bern zeigt erstmals, dass biologische Invasionen Ökosysteme nicht auf einheitliche Weise verändern. Einige Auswirkungen, insbesondere der durch invasive Arten verursachte Verlust einheimischer Pflanzenvielfalt, sind anhaltend und verstärken sich mit der Zeit.

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Computermaus aus Holz: Grüne Elektronik dank biologisch abbaubaren Leiterplatten

Heutige Leiterplatten bestehen aus fossilen Rohstoffen und lassen sich kaum recyceln. Empa-Forschende haben eine biologisch abbaubare Variante entwickelt – ein wichtiger Schritt in Richtung nachhaltige Elektronik. Ihr Biomaterial basiert vollständig auf Holz und lässt sich zu funktionierenden Platinen für elektronische Geräte verarbeiten.

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Eine Vision der EMPA für eine kohlenstoffbindende Gesellschaft: «Mining the Atmosphere» an der Weltausstellung in Osaka

An der Weltausstellung 2025 in Osaka erhalten Besucherinnen und Besucher des Schweizer Pavillons einen Blick in eine Zukunft, in der Kohlendioxid (CO₂) kein schädliches Abgas, sondern eine wertvolle Ressource ist. Mit animierten Videos und interaktiven Materialproben präsentiert die Empa ihre Vision: eine Welt, in der CO₂ in endlosen Kreisläufen fliesst und eine nachhaltige Industrie und ein nachhaltiges Leben ermöglicht.

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Schlüssel zur nachhaltigen Mobilität: Elektroautos teilen und smart laden

Für eine klimafreundlichere Mobilität sind Elektroautos unverzichtbar. Am wirkungsvollsten werden sie, wenn Fahrzeuge geteilt und intelligent geladen werden. Entscheidend dafür sind Echtzeit-Informationen zu Strompreisen und CO₂-Emissionen. Dies zeigt eine auf umfangreichen Carsharing-Nutzungsdaten basierende Studie von Forschenden der Empa und der Universität Genf.

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Leuchtkraft für die Schweiz: Die neue Synchrotron Lichtquelle Schweiz wurde eingeweiht

Das Upgrade der Synchrotron Lichtquelle Schweiz SLS am Paul Scherrer Institut PSI wird den Transfer von wissenschaftlichen Entdeckungen in praktische Anwendungen beschleunigen – insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Klima, Energie und Zukunftstechnologien. Bei der Einweihung am 21. August 2025 war auch Bundesrat Guy Parmelin anwesend.

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Paul Scherrer Institut PSI: Mit KI zu grünem Zement

Die Zementindustrie verursacht rund acht Prozent der globalen CO₂-Emissionen – das ist mehr als der gesamte weltweite Flugverkehr. Forschende am Paul Scherrer Institut PSI haben ein KI-gestütztes Modell entwickelt, mit dem sich neue Rezepturen für Zement schneller entdecken lassen – bei gleicher Materialqualität und einer besseren CO₂-Bilanz.

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PSI-Forscherin Kirsten Moselund: Renommierte Förderung für photonische Netzwerke

Für ihr Projekt NEON ist die PSI-Forscherin Kirsten Moselund vom Europäischen Forschungsrat ERC zur Förderung ausgewählt worden. Die zugesprochenen 3,3 Millionen Schweizer Franken werden Moselund und ihre Gruppe nutzen, um lernfähige künstliche Netzwerke zu untersuchen, die Laserlicht anstelle von klassischer Elektronik nutzen.

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Der Material-Architekt - Neuer Leiter des Empa-Labors für «Hochleistungskeramik»: Jakob Schwiedrzik

Maschinenbauer, Mechanikexperte, Knochenforscher, Materialwissenschaftler: Jakob Schwiedrzik hat ein vielseitiges Forschungsprofil. Seit einigen Monaten leitet er das Empa-Labor für Hochleistungskeramik. Mit seiner interdisziplinären Expertise, seinem Wissensdurst und seinem Tatendrang will er dem Forschungslabor und der Keramik als Material zu neuen Höhen verhelfen.

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Zink in verstopften Spritzen nachgewiesen

Mitarbeiter des Technologietransferzentrums ANAXAM und Forschende des Paul Scherrer Instituts PSI nutzten die einzigartigen Analysemethoden am PSI, um damit das Innere von Fertigspritzen sichtbar zu machen. Ihre Erkenntnis: In seltenen Fällen kann Zink aus dem Nadelschutz in die Injektionslösung gelangen und möglicherweise zur Verstopfung der Spritze beitragen.

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Röntgenanalytik in der Bewegung: Dynamische 3D-Diagnose für instabile Schultern

Schulterinstabilitäten sind schwer zu diagnostizieren, da sie meist nur auftreten, wenn man die Schulter bewegt. Eine zeitaufgelöste 3D-Analyse ermöglicht nun erstmals eine präzise Erfassung dieser Dynamik. Empa-Forscher Ameet Aiyangar kombiniert Röntgenvideos mit virtuellen 3D-Modellen der Gelenke, um die Instabilitäten millimetergenau zu erfassen.

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Empa-TCS-Studie: An der Ampel gewinnt das E-Auto das Lärmduell

Die Empa und der TCS haben erstmals gemeinsam ein wissenschaftliches Projekt gemeinsam durchgeführt. In einer detaillierten Studie wurde untersucht, wie sich die Lärmpegel von E-Autos und Verbrennern unterscheiden. Während bei konstanter Geschwindigkeit kaum Unterschiede feststellbar sind, sind E-Autos bei Beschleunigung deutlich leiser.

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Paul Scherrer Instituts PSI: Neue Massstäbe in der Kernphysik

Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Paul Scherrer Instituts PSI hat den Radius des Kerns von myonischem Helium-3 mit bislang unerreichter Präzision vermessen. Die Ergebnisse sind ein wichtiger Stresstest für Theorien und künftige Experimente in der Atomphysik.

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«Empa Young Scientist Fellowship»: Synthetische Treibstoffe und mehr dank maschinellem Lernen

Kohlendioxid nutzbar machen: Das ist das Ziel der jungen Empa-Forscherin Carlota Bozal-Ginesta. In ihrem Forschungsprojekt will sie mittels maschinellen Lernens und Hochdurchsatz-Experimenten bessere Elektroden für die CO2-Elektrolyse entwickeln. Dafür hat sie nun ein zweijähriges «Empa Young Scientist Fellowship» erhalten.

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So werden Stromnetze flexibler und stabiler: Wenn das Gebäude den Energiehaushalt plant

Um die Versorgungssicherheit unseres künftigen Energiesystems zu gewährleisten, braucht es nicht nur einen Ausbau erneuerbarer Energien, sondern auch ausgeklügelte Kontrollmechanismen, die Produktion, Einspeisung und Verbrauch effizient steuern. Empa-Forschende haben deshalb einen vorausschauenden Kontrollalgorithmus entwickelt, der das Energiemanagement auf Ebene des Gebäudes optimiert – ohne dabei den Komfort der Nutzer einzuschränken.

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Silikon, das bewegt: Muskeln aus dem Drucker

Empa-Forschende arbeiten an künstlichen Muskeln, die mit den echten mithalten können. Nun haben sie eine Methode entwickelt, die weichen und elastischen, aber dennoch kraftvollen Strukturen mittels 3D-Druck herzustellen. Eines Tages könnten sie in der Medizin oder der Robotik zum Einsatz kommen – und auch überall sonst, wo sich Dinge auf Knopfdruck bewegen sollen.

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Ein Molekül, endlose Muster: Der molekulare Einstein

Kann man eine Fläche mit einer einzigen Form – einer «Kachel» – so parkettieren, dass sich das Muster niemals wiederholt? 2022 wurde erstmals eine mathematische Lösung für dieses «Einstein-Problem» gefunden. Empa-Forschende haben nun auch eine chemische Lösung entdeckt: Ein Molekül, das sich auf einer Fläche von selbst zu komplexen, sich nicht wiederholenden Mustern anordnet. Die so entstehende aperiodische Oberfläche könnte gar neuartige physikalische Eigenschaften aufweisen.

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Wie Botox in unsere Zellen gelangt

Forschende des Zentrums für Life Sciences am Paul Scherrer Institut PSI haben erstmals jene Strukturveränderungen von Botulinum Neurotoxin, kurz Botox, aufgeklärt, von denen man vermutet, dass sie beim Eindringen in die Nervenzelle entscheidend sind. Dadurch könnte die lähmende Wirkung dieses potenten Nervengifts in Zukunft gezielter und umfassender therapeutisch etwa in der Schmerztherapie eingesetzt werden. Die Studie ist heute in der Fachzeitschrift Nature Communications erschienen.

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Einzigartiger Quantensimulator öffnet Tür zu neuer Forschung

Im Labor von Google haben Physiker einen neuartigen digital-analogen Quantensimulator gebaut, mit welchem physikalische Prozesse mit ungeahnter Präzision und Flexibilität untersucht werden können. Massgeblichen Anteil am Erfolg hatten zwei Physiker vom Zentrum für Computergestützte Wissenschaften, Theorie und Daten am PSI.

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