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Wissenschaft und Forschung

Autonomer Bagger baut sechs Meter hohe Trockensteinmauer

ETH-​Forschende haben einem autonomen Bagger beigebracht, Trockensteinmauern zu bauen – aus tonnenschweren Brocken oder Abbruchmaterial.

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«Ingenuity Lab» an der Universitätsklinik Balgrist eröffnet - Innovationskooperation in der orthopädischen Forschung

Die Universitätsklinik Balgrist und die Universität Zürich haben Inge Herrmann, eine führende Expertin auf dem Gebiet der Medizintechnologie, in ihr akademisches Team berufen. Sie war bisher als Professorin an der ETH Zürich und an der Empa tätig, wo sie auch weiterhin Aufgaben in Forschung und Lehre wahrnimmt. Am Balgrist hat Herrmann das «Ingenuity Lab» gegründet, das auf innovative Entwicklungen in den Bereichen medizinische Materialien und Technologien spezialisiert ist mit dem Ziel der Anwendung in der orthopädischen Weichteilforschung.

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Ich bin auch eine Batterie: Flow-Batterien auf Wasserbasis für die Speicherung erneuerbare Energie in urbanen Gebieten

Ungiftige und skalierbare Flow-Batterien auf Wasserbasis wären eine gute Lösung, um erneuerbare Energie in urbanen Gebieten zu speichern – wenn da nicht ihre sehr geringe Energiedichte wäre. Empa-Forscher David Reber will mit cleverem Materialdesign Abhilfe schaffen.

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Heinz A. Oertli Fonds: Weitsicht bewiesen

Als innovativer Instrumentenmacher für die Chirurgie gründete Heinz A. Oertli in jungen Jahren die Oertli Instrumente AG. Wie grosse Ideen im Kleinen gedeihen und zu nachhaltigen Unternehmensgründungen heranwachsen, weiss er aus eigener Erfahrung. Jetzt fördert Heinz A. Oertli mit einem gleichnamigen Fonds im Rahmen des Zukunftsfonds innovative Projekte an der Empa.

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Bauen mit Lehm: Saubere Schlammschlacht

Umweltschonend, überall verfügbar und wiederverwertbar: Lehm lockt als saubere Alternative unter den Baustoffen. Wie sich die begehrte Erde tatsächlich nachhaltig und stabil verbauen lässt, findet Empa-Forscherin Ellina Bernard jetzt heraus. Ihr Projekt wird vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) mit einem «Ambizione»-Grant gefördert.

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Die Geschichte der Stadt Luzern begann vor 5400 Jahren in der Jungsteinzeit

2020 kamen im Seebecken erste Funde zum Vorschein, welche die früheste nachgewiesene Besiedlung des Stadtgebiets von Luzern in die Bronzezeit um 1000 v. Chr. datierten. Nun darf noch einmal zurückgerechnet werden, und zwar auf 3400 v. Chr. Damit ist die älteste bislang bekannte Siedlung im Luzerner Seebecken 5400 Jahre alt und damit 2400 Jahre älter als bisher angenommen. Diese Entdeckung im Bereich des geplanten Seetunnels des künftigen Durchgangsbahnhofs DBL wird dessen Bauphase zwar beeinflussen, aber weder verzögern noch verhindern. Weitere Untersuchungen werden den genauen Umfang der Rettungsgrabungen bestimmen.

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Internationales Projekt «SILVARSTAR»: Virtueller Bahnlärm – nah an der Realität

An der Empa erkunden Akustik-Fachleute seit Jahren, wie Lärm durch Personen- und Güterzüge entsteht – und welche technischen und baulichen Massnahmen dagegen besonders wirksam sind. Ihre theoretischen und praktischen Erkenntnisse sind nun in das Projekt «SILVARSTAR» eingeflossen. Das Resultat ist ein Simulationstool für Bahnlärm, das auch in der Praxis weiterhelfen kann.

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Zukunftsmusik: Quantentechnologie aus Kohlenstoff

Nanobänder aus Graphen haben aussergewöhnliche Eigenschaften, die sich präzise steuern lassen. Forschenden der Empa, der Universität Peking und der University of Warwick ist es erstmals gelungen, einzelne atomar genaue Nanobänder mit Elektroden zu versehen. Damit ebnen sie den Weg für eine genaue Charakterisierung der «Wunderbänder» und ihre mögliche Anwendung in der Quantentechnologie.

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Paul Scherrer Institut: Protonen gegen Speiseröhrenkrebs

Am Paul Scherrer Institut PSI wurde gestern ein 67-jähriger Patient mit Protonen, also positiv geladenen Teilchen, gegen Speiseröhrenkrebs bestrahlt. Es ist das erste Mal, dass in der Schweiz diese Bestrahlungsart an der Speiseröhre zum Einsatz kommt. Die fünfwöchige Behandlung erfolgt im Rahmen einer europäischen klinischen Studie, an der das PSI und das Universitätsspital Zürich gemeinsam teilnehmen. Ärzte und Ärztinnen erforschen, ob sich die Protonentherapie zur Behandlung dieser Krebsart eignet: Damit lassen sich möglicherweise Lungenkomplikationen verringern, die bei der klassischen Bestrahlung häufig auftreten.

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Geoengineering mit Risiko: Könnte ein künstliches Abdunkeln der Sonne die Eisschmelze verhindern?

Mit Methoden des sogenannten Geoengineering könnte das Klima theoretisch künstlich beeinflusst und abgekühlt werden. Berner Forschende haben nun untersucht, ob man mit einer künstlichen «Abdunkelung der Sonne» das Abschmelzen des westantarktischen Eisschildes verhindern könnte. Die Resultate zeigen, dass die künstliche Beeinflussung nicht ohne Dekarbonisierung auskommt und hohe Risiken mit sich bringt.

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Förderprogramm SWEET: ReFuel.ch erhält unter Federführung der EMPA den Zuschlag

Die Ausschreibung zum Thema «Sustainable Fuels and Platform Chemicals» ist entschieden: Das Konsortium «reFuel.ch» unter der Federführung der Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) hat den Zuschlag erhalten.

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Dorina Opris: Forschen, bis die Chemie stimmt

Dorina Opris erforscht an der Empa, wie sich komplexe elektroaktive Polymere für Roboter-Bauteile, Sensoren oder Batterien synthetisieren lassen – ein aussichtsreiches Projekt, das der Europäische Forschungsrat derzeit mit einem seiner prestigeträchtigen «ERC Consolidator Grants» fördert. Nicht der erste Erfolg der Empa-Chemikerin – doch der Weg dahin war nicht leicht.

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Nationales Forschungsprojekt zum Schweizer Philologen Jonas Fränkel

Dem bedeutenden Schweizer Literaturwissenschaftler Jonas Fränkel, dessen Nachlass im Schweizerischen Literaturarchiv (SLA) in Bern liegt, wird das vierjährige nationale Forschungsprojekt «Kryptophilologie. Jonas Fränkels ‘unterirdische Wissenschaft’ im historischen und politischen Kontext» gewidmet. Es wird vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) gefördert und ist eine Kooperation des SLA, der Professur für Literatur- und Kulturwissenschaften der ETH Zürich und des Walter Benjamin Kollegs der Universität Bern.

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Schnelltest und Therapieansatz: Blasenentzündungen mit Viren bekämpfen

Die Erreger von Harnwegsinfekten werden gegen die eingesetzten Antibiotika zunehmend resistent. ETH-​​Forschende haben nun einen Schnelltest und einen neuen Therapieansatz entwickelt, der auf bakterienbefallenden Viren, sogenannten Phagen, basiert.

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Studie der Universität Bern mit Kantonspolizei Bern

Forschende der Universität Bern haben bei Mitarbeitenden der Kantonspolizei Bern über ein Jahr lang die Antikörperspiegel gegen Sars-CoV-2 und deren Einfluss auf Ansteckungen mit verschiedenen Varianten des Virus untersucht. Unter anderem zeigen die Ergebnisse, dass die Antikörperspiegel je nach Virus-Variante einen unterschiedlichen Schutz boten und dass sich Polizistinnen und Polizisten nicht häufiger mit Covid-19 ansteckten als der Rest der Bevölkerung, obwohl sie sehr häufigen Personenkontakt haben.

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Brustkrebs früher zu erkennen: Forschende wollen Verfahren zur Brustkrebsdiagnostik verbessern

Ein Forschungsteam des PSI, der ETH Zürich zusammen mit dem Kantonsspital Baden und Universitätsspital Zürich wollen ein Verfahren zur Brustkrebsdiagnostik verbessern.

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Das ehrgeizige Forschungsprojekt der EMPA: Quantentechnologie – Meister der Defekte

Bruno Schuler startet mit seinem jungen Team ein ehrgeiziges Forschungsprojekt: Er wird atomlagendünne Halbleiterschichten gezielt mit Defekten versehen und versuchen, deren Quanteneigenschaften mit Pikosekunden zeitlicher Auflösung und zugleich aufs Atom genau zu messen und zu kontrollieren. Daraus soll Grundlagenwissen für künftige Quantencomputer entstehen.

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Biologisch abbaubare Sensoren und Display: Material mit Chamaleon-Effekt

Mittels 3D-Druck biologisch abbaubare Sensoren und Displays herstellen? Ein Material, mit dem genau das möglich ist, haben Forschende aus dem Empa-Labor «Cellulose & Wood Materials» auf Basis von Cellulose entwickelt. Das Gemisch aus Hydroxpropyl-Cellulose, Wasser, Kohlenstoff-Nanoröhrchen und Cellulose-Nanofasern verändert je nach Temperatur und Dehnung seine Farbe – und dies ganz ohne Zusatz von Pigmenten.

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