Das Amt für Verbraucherschutz (AVS) hat im Rahmen eines kantonalen Monitorings die PFAS-Belastung von wildlebenden Fischen aus acht Aargauer Gewässern untersucht. Insgesamt überschritten 28 Prozent der 107 untersuchten Proben die gesetzlichen Höchstwerte. Daraus ergeben sich Verzehrempfehlungen für Egli und Hecht sowie Einschränkungen für den kommerziellen Fischfang am Hallwilersee in Bezug auf die Vermarktung des Hechts.
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Auen stehen zunehmend unter Druck: die heutigen Schutzgebiete werden in Zukunft nicht genügen, um die darin lebenden Arten zu erhalten. Dies zeigt eine Übersichtsstudie unter der Leitung der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL. Gemäss der Studie ist es nötig, grossflächiger entlang von Einzugsgebieten von Flüssen zu planen, um Auengebiete besser untereinander zu vernetzen.
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Die Stadt Aarau bittet die Bevölkerung, Efeu an Bäumen nicht eigenständig zu entfernen. Die Kletterpflanze erfüllt wichtige ökologische Funktionen und eigenständiges Entfernen kann Bäume schädigen. Bei Bedarf unterstützt das Team von Stadtgrün Aarau fachgerecht.
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Acht unscheinbare Metallobjekte aus einer Rettungsgrabung der Kantonsarchäologie in Möriken-Wildegg im Jahr 2021 entpuppen sich als bronzezeitliche Kupferbarren. Metallanalysen an den 3'400 Jahre alten Funden belegen verschiedene Herkunftsorte des Kupfers, darunter die östlichen und südlichen Alpen. Überraschend war der Nachweis von Kupfer aus Zypern.
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Der Kanton Luzern lädt innovative und engagierte Akteurinnen und Akteure ein, ihre Ideen für eine Bio-Region einzureichen. Die besten Konzepte werden prämiert und erhalten eine Auszeichnung als «Bio-Region Kanton Luzern». Das Projekt ist eine Massnahme aus dem Aktionsplan Biolandbau. Damit möchte der Kanton Luzern die Nachfrage nach lokalen Bioprodukten fördern und so die Wertschöpfung in der Region steigern.
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Der Kanton Aargau zeichnet mit dem Aargauer Naturpreis alle zwei Jahre Projekte aus, die sich in besonderer Weise für die Biodiversität und eine naturnahe Entwicklung der Landschaft einsetzen. Damit werden nicht nur herausragende und innovative Ideen gewürdigt. Der Preis soll auch motivieren, gute Beispiele sichtbar machen und weitere Akteurinnen und Akteure inspirieren. Die Ausschreibung für den Aargauer Naturpreis 2027 zum Thema "Innenverdichtung und Biodiversität" ist gestartet, Eingaben sind bis Ende Juni 2026 möglich.
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Im Jahr 2025 sind im Kanton Luzern 68 Fälle von Gewässerverunreinigungen registriert worden. Diese Zahl liegt deutlich unter dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2025 (78 Fälle) und auf einem vergleichbaren Niveau zum Vorjahr. Es gab jedoch mehr Fälle von Fischsterben. Die Anzahl stieg von fünf auf sieben Fälle.
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Landwirtschaftsbetriebe im Zuströmbereich des Baldegger- und Sempachersees sowie des Luzerner Teils des Hallwilersees müssen gemäss der geltenden Verordnung über die Verminderung der Phosphorbelastung der Mittellandseen durch die Landwirtschaft Anforderungen erfüllen, welche die langfristige Sanierung der Seen unterstützen.
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Seit 2020 verfügt die Stadt Aarau über eine Klimaschutzstrategie. In diesem Jahr hat der Stadtrat nun die Klimaschutzstrategie in einem breit abgestützten Prozess aktualisiert und insbesondere an das Ziel Netto-Null Treibhausgasemissionen bis 2045, das seit dem 18. Mai 2025 in der Gemeindeordnung verankert ist, angepasst.
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Die Nachbearbeitung der Rettungsgrabung der Kantonsarchäologie in Gebenstorf erbrachte erste weiterführende Resultate. Der römische Baukomplex an der Limmat war nicht nur ein Warenumschlagplatz, sondern auch ein politisches und rechtliches Zentrum im Einflussbereich des Römischen Imperiums. Ausserdem fand sich unter den Funden eine vollständige Amphore mit Resten des Inhalts. Diese lieferten den ersten Nachweis von Sardinen als Lebensmittel in einem römischen Fundkontext der Schweiz.
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Um das Klimaziel «Netto null 2050» zu erreichen, müsste im Kanton Luzern die Stromproduktion durch Photovoltaikanlagen bis zum Jahr 2050 um das Zehnfache gesteigert werden. Die neue Funktion im Solarpotenzialkataster zeigt nicht nur, wie viel Strom die Dächer und Fassaden jährlich liefern könnten, sondern auch, welche besonders viel Winterstrom erzeugen.
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Die Stadt Aarau hat heute den Klimapreis 2025 an die Stiftung Heimgärten Aargau verliehen. Vize-Stadtpräsident Werner Schib überreichte die Auszeichnung an Stiftungspräsident Rolf Fäs und würdigte dabei die besonders naturnah und ökologisch wertvoll gestaltete Staudenrabatte.
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Der Kanton Luzern hat schweizweit die höchsten Emissionen von Ammoniak. Dies liegt an der hohen Tierdichte. Mit dem Massnahmenplan II Luftreinhaltung, Teilplan Ammoniak, aus dem Jahr 2020 will die Regierung bis 2030 die Ammoniakemissionen um 20 Prozent reduzieren. Nun liegt der Zwischenbericht vor. Er zeigt eine positive Entwicklung.
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Ein Expertengremium hat die drei besten Vorschläge für die umweltschonende und sichere Bergung von Munition aus Schweizer Seen ausgewählt. Die Vorschläge liefern wichtige Ansätze für weitere Untersuchungen – eine konkrete Bergung ist aber nicht geplant, solange das Monitoring keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt zeigt.
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Die renommierte Design- und Architekturzeitschrift Hochparterre hat am vergangenen Dienstagabend im Museum für Gestaltung Zürich die begehrten Hase-Architekturpreise vergeben. Architekt Markus Schietsch wurde für den Neubau des kantonseigenen Gebäudes in Unterentfelden, in dem das Amt für Verbraucherschutz seit letztem Jahr untergebracht ist, in der Kategorie "Architektur" mit einem Silber Hase (zweiter Preis) ausgezeichnet.
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Um den Schutz des Trinkwassers, des Grundwassers sowie der Seen und Flüsse zu stärken, schlägt der Bundesrat vor, das Gewässerschutzgesetz und die Gewässerschutzverordnung zu revidieren. Er hat dazu am 26. November 2025 beide Vernehmlassungen eröffnet. Sie dauern bis am 12. März 2026.
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Die Bundesverwaltung hat 2024 ihre Treibhausgasemissionen im Vergleich zum Jahr 2006 um 48 Prozent reduziert. Dies entspricht den Zielvorgaben des Ressourcen- und Umweltmanagements des Bundes (RUMBA), wie dem diesjährigen Bericht zu diesem Auftrag des Bundesrats zu entnehmen ist.
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Nach dem Nachweis des Vogelgrippevirus bei Enten und einem Schwan auf dem Stadtweiher in Wil (SG) am 21. November 2025 und angesichts der starken Zirkulation des Virus in Europa verstärkt das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) die Prävention. In Absprache mit den Kantonen ordnet das BLV schweizweit geltende präventive Bekämpfungsmassnahmen an. Diese haben zum Ziel, die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern und die Geflügelbestände zu schützen. Das BLV ruft alle Geflügelhalterinnen und -halter dazu auf, die vorgegebenen Präventions- und Biosicherheitsmassnahmen konsequent umzusetzen. Die angepasste Verordnung tritt am 25. November 2025 in Kraft und gilt bis zum 31. März 2026.
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Am vergangenen Freitag fand ein Fokustag zum Thema Wildtierkorridore im Kanton Luzern statt. Ziel war es, über die Situation der Wildtierkorridore sowie deren Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Bewirtschaftung zu informieren. Die zuständigen Dienststellen des Kantons Luzern erläuterten darüber hinaus die aktuellen Vorgaben und Handlungsspielräume bei Bauten und Anlagen in Wildtierkorridoren sowie die Vorgaben im Bereich Wildschadenverhütung und -vergütung.
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Der Agrarbericht 2025 zeigt, dass die Landwirtschaft im 2024 mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen hatte. So war das Jahr geprägt von der nass-kühlen Witterung und damit verbunden von teilweise grossen Ernteeinbussen in der pflanzlichen Produktion von Lebensmitteln. Trotzdem schätzen die Bäuerinnen und Bauern in einer aktuellen Umfrage ihre Lebensqualität insgesamt positiver ein als vier Jahre zuvor.
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Die Familie Salm in Lenzburg baut als erste in der Schweiz im grossen Stil Erdnüsse an – und veredelt diese direkt vor Ort. Damit ist sie ein Beispiel für den Innovationsgeist der Aargauer Landwirtschaft.
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Der Asiatische Laubholzbockkäfer (ALB) wurde in Zell erstmals im August 2022 entdeckt. Gemäss der Pflanzengesundheitsverordnung des Bundes ist der Käfer melde- und bekämpfungspflichtig. Für die Umsetzung der vorgeschriebenen Massnahmen ist der Kanton Luzern zuständig.
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Am 12. November 2025 wurde das Vogelgrippevirus bei einer Graugans in Männedorf im Kanton Zürich nachgewiesen. Dieser neue Fall ist ausserhalb der derzeit geltenden Beobachtungsgebiete und einige Tage nach dem Auffinden eines ersten infizierten Wildvogels im Kanton Bern aufgetreten.
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Der Grosser Rat hat im September 2024 mit der Genehmigung der sechsten Etappe des Naturschutzprogramms Wald einen Auftrag zur Schaffung von 120 Hektaren neuen Feuchtgebieten bis 2031 erteilt. Dabei stehen entwässerte Waldflächen im Fokus. Die Wiederherstellung dieser Lebensräume hat positive Effekte auf die Artenvielfalt, die Neubildung von Grundwasser und den Hochwasserschutz. Eine neue Studie zeigt das Potenzial für Wiedervernässungen von Waldflächen auf. Sie bildet eine wichtige Grundlage für die Umsetzung des politischen Auftrags des Grossen Rats.
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Das diesjährige Mitmach- und Sensibilisierungsprojekt StadtWildTiere war sehr erfolgreich: 140 Freiwillige haben an 120 Standorten in der Stadt Luzern rund 25'000 Fledermausrufe aufgenommen. Expertinnen haben die Aufnahmen analysiert und zehn Arten nachgewiesen. Darunter befindet sich auch die Alpenfledermaus – die war bei uns bislang unbekannt.
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Am 4. November 2025 ist in der Gemeinde Vinelz (BE) bei einem Wildvogel (Graugans) das in Europa bereits weit verbreitete Vogelgrippevirus nachgewiesen worden. Um eine Weiterverbreitung des Virus zu verhindern, erlässt das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) am 6. November 2025 eine entsprechende Verordnung. Sie gilt bis Ende März 2026. Das BLV ruft alle Geflügelhalterinnen und -halter dazu auf, die vorgegebenen Präventions- und Biosicherheitsmassnahmen konsequent umzusetzen.
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Der Kanton Aargau verfügt über günstige geologische Voraussetzungen für die Nutzung der Geothermie. Die Abteilung Energie des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) hat das Geothermiepotenzial im Kanton genauer untersucht und in einem öffentlich einsehbaren Online-Geothermiekataster dokumentiert. Das Ziel ist, eine strategische Grundlage für Projektentwicklungen in einer frühen Phase zu schaffen und damit die Nutzung der Geothermie im Kanton gezielt voranzutreiben.
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Mit dem Klimawandel nehmen Hitze- und Trockenheitsperioden zu. Das schafft die Voraussetzung für die Entstehung von Waldbränden. Glücklicherweise fehlen im Aargau aber grosse, schlecht erschlossene Hänge, welche zu so grossen und gefährlichen Waldbränden wie in den Alpen und im Tessin führen können.
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Zusammen mit 24 Freiwilligen untersuchte die Kantonsarchäologie während drei Wochen im September Überreste des römischen Vicus von Baden. Freigelegt wurden sehr gut erhaltene Schichten, die neue Erkenntnisse zur römischen Siedlung Aquae Helveticae brachten.
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