Der Werkhof und die Forstdienste haben bei gezielten Kontrollen an mehreren Orten in Lenzburg innerhalb und ausserhalb des Waldes Eichenprozessionsspinner entdeckt. Die Bevölkerung wird gebeten, in der Nähe von Eichen vorsichtig zu sein und keine Raupen oder Gespinstnester zu berühren.
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Der Japankäfer und dessen Larven können erhebliche Schäden an Pflanzen und Kulturen verursachen. Deshalb werden erneut Massnahmen zur Bekämpfung des Schädlings ergriffen. Diese betreffen auch den Südwesten des Kantons Aargau. Die betroffenen Gemeinden wurden vorgängig informiert.
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Beim erstmals durchgeführten Praxisforum Agroforst am 29. Mai 2026 am FiBL diskutierten Landwirtinnen, Landwirte und Forschende darüber, wie Bäume und Sträucher dazu beitragen können, Ackerkulturen und Nutztiere gegen Klimastress fit zu machen. Aargauer Agroforst-Pioniere, die 2023 vom Kanton mit dem Förderpreis Agroforst ausgezeichnet wurden, gewährten Einblicke in ihre Produktionssysteme.
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Das seit 2024 bestehende Sperrgebiet zum Schutz der einheimischen Dohlen- und Edelkrebse an der Pfaffnern im Kanton Aargau kann aufgehoben werden. Seit mehreren Monaten wurde die Krebspest nicht mehr oberhalb der errichteten Sperren festgestellt. Deshalb hebt der Kanton die seuchen- und fischereipolizeilichen Massnahmen per 1. Juni 2026 auf.
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Die Abteilung für Umwelt des Kantons Aargau feiert 2026 ihr 40-jähriges Bestehen und lädt die Bevölkerung unter dem Motto "AfU on tour" zu Führungen und Exkursionen ein. Am 6. Juni 2026 findet ein Infotag in Meisterschwanden statt. Gezeigt wird, wie der Hallwilersee saniert und langfristig überwacht wird und welche Kleinlebewesen im Uferbereich und im Freiwasser leben.
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Das Amt für Verbraucherschutz (AVS) untersuchte im Jahr 2025 unter anderem Weichkäse. Im Fokus standen die mikrobiologische Qualität sowie die Deklaration der verwendeten Milch. Alle untersuchten Käse erfüllten die Anforderungen. Ein weiterer Schwerpunkt galt der Untersuchung von Süssmost und Obstwein auf Schimmelpilzgifte. Die geprüften Produkte erwiesen sich als einwandfrei. Die Zahl der Milchliefersperren stieg auf 13 und lag damit mehr als doppelt so hoch wie im Jahr 2024.
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Wie machen Luzerner Gemeinden ihre Siedlungen fit für den Klimawandel? Mit der Raumplanung können gute Rahmenbedingungen geschaffen werden, um den Klimaschutz zu fördern und Begebenheiten an die neuen klimatischen Bedingungen anzupassen. Der neue Leitfaden «Modul Klima» des Kantons Luzern zeigt konkrete Möglichkeiten auf, wie Klimaanpassung und Klimaschutz in der Planung umgesetzt werden können – verständlich, praxisnah und mit regionalen Beispielen.
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Der Japankäfer ist ein Schadorganismus, der in der Landwirtschaft grosse Schäden anrichten und ganze Ernten zerstören kann. Aufgrund der bevorstehenden Feiertage und der fortschreitenden Verbreitung des Käfers hierzulande und im angrenzenden Ausland lanciert das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) heute eine Kampagne zur Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger sowie der Reisenden. Damit soll die Bevölkerung zur Wachsamkeit aufgerufen und die Verbreitung des Käfers verlangsamt werden.
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Der Bundesrat hat am 6. Mai 2026 eine erste Bilanz zu seinem Aktionsplan gegen die Lebensmittelverschwendung gezogen und den Bericht dazu gutgeheissen. Zwischen 2022 und 2025 wurden Fortschritte erzielt. Zusätzlicher Handlungsbedarf ist aber nötig. Für die nächste Phase des Aktionsplans sind daher weitere Massnahmen geplant.
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Agroscope testet den Einsatz neuer Züchtungstechnologien mit dem Anbau einer gegen Kraut- und Knollenfäule resistenten Kartoffel im Feld. Die vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) bewilligte Feldstudie dient als Grundlage für Forschung mit Kartoffelsorten ohne artfremde Gene («cisgen»), die weniger Pflanzenschutzmittel brauchen und Wetterextremen besser standhalten können.
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Ab Freitag, 1. Mai 2026, ist der Fang von Äschen im ganzen Kanton Aargau verboten. Durch eine ganzjährige Schonzeit für die Äsche sowie die Umsetzung verschiedener Aufwertungsmassnahmen in den Lebensräumen dieser stark gefährdeten Fischart sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, um die Äsche in den Aargauer Gewässern langfristig zu erhalten.
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Die invasive Asiatische Hornisse breitet sich auch im Kanton Aargau weiter aus. Um die einheimische Insektenwelt zu schützen, ist die Mithilfe der Bevölkerung jetzt entscheidend: Im Frühjahr sind die Nester besonders einfach aufzuspüren und zu entfernen.
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Das kantonale Projekt «Absenkpfad Pflanzenschutzmittel (PSM)» umfasst Fördermassnahmen, die gezielt die Risiken von Pflanzenschutzmitteln reduzieren. Eine dieser Massnahmen ist ein Runder Tisch mit den verschiedenen Beteiligten. Mitte April hat dieser zum zweiten Mal stattgefunden. Dabei standen die Wasserqualitätsmessungen von 2024 und 2025 sowie der fachliche Austausch zu den möglichen Ursachen im Fokus. Eine im Nachgang eingesetzte Arbeitsgruppe erarbeitet nun Massnahmen zur weiteren Reduktion der Einträge.
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Zwischen April und November 2026 sind vier Aufnahmeequipen in den Aargauer Wäldern unterwegs, um umfangreiche Walddaten zu erfassen. Nach der Methodik des schweizerischen Landesforstinventars nehmen sie rund 1'450 Stichprobenflächen auf, um vertiefte Einblicke in den Aargauer Wald und die aktuellen Entwicklungen zu gewinnen.
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Die invasive Asiatische Hornisse (Vespa velutina) wurde 2004 aus Südostasien nach Frankreich eingeschleppt und breitet sich trotz Bekämpfungsprogrammen in Europa aus. Die gebietsfremde Hornissenart ist eine Insektenjägerin und stellt insbesondere die Imkerei vor neue Herausforderungen. Die effektivste Methode, um die Fortpflanzung der Asiatischen Hornisse zu begrenzen, ist die frühzeitige Zerstörung ihrer Nester im Frühling. Die Bevölkerung wird aufgerufen, typische Neststandorte regelmässig zu kontrollieren und Nester zu melden.
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Mit dem Ziel einer umweltfreundlicheren Bewirtschaftung verschiedener Wiesen in der Stadt Aarau setzt der Werkhof gezielt Schafe ein.
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Kaum ein Tier steht so sehr für die Schweizer Kulturlandschaft wie der Feldhase. Doch genau dieser Ikone tragen wir zu wenig Sorge: Die Bestände sind in den letzten Jahrzehnten massiv eingebrochen, der Lebensraum wird immer knapper. Soll das beliebte Ostersymbol mehr sein als eine reine Schokoladenfigur, braucht es rasch entschlossene Massnahmen.
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Grashalme, Moos oder Löwenzahn auf befestigten Flächen? Um sie loszuwerden, ist es gesetzlich nicht erlaubt, Pestizide einzusetzen. Der Grund: Die giftigen Stoffe können mit dem Regenwasser direkt in Bäche, Seen und Grundwasser gelangen. Es gibt aber umweltfreundliche Alternativen, die stärker ins Bewusstsein rücken sollen. Deshalb lanciert der Kanton Luzern die Kampagne «Natürlich - ohne Pestizide!». Die Kampagne richtet sich an Hauseigentümerinnen und -eigentümer, private Gärtnerinnen und Gärtner.
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Die Landschaftskommission der Stadt Brugg hat im Jahr 2025 zahlreiche Projekte im Bereich Natur- und Landschaftsschutz vorangetrieben. Von der Pflege wertvoller Schutzgebiete über ökologische Aufwertungen bis hin zur koordinierten Bekämpfung invasiver Neophyten wurden wichtige Beiträge zur Förderung der Biodiversität auf Stadtgebiet geleistet. Gleichzeitig wurde die Zusammenarbeit mit Vereinen, Fachstellen und der Bevölkerung weiter gestärkt.
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Der Klingnauer Stausee ist ein herausragendes Naturschutzgebiet. Gleichzeitig ist er ein stark frequentiertes Naherholungsgebiet, das jedes Jahr rund 100'000 Besuchende anlockt. Die bisherigen Massnahmen zur Besucherinformation und -lenkung reichen nicht aus, um der Bedeutung des Schutzgebiets und dem wachsenden Erholungsdruck gerecht zu werden. Ab Mai 2026 wird ein "Rangerdienst Klingnauer Stausee" die Reservatsaufsicht ergänzen.
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Bund, Kantone, Städte und Gemeinden haben ihre gemeinsame Strategie für die räumliche Entwicklung der Schweiz den neuen Herausforderungen angepasst und das Raumkonzept Schweiz aktualisiert. Der Bundesrat hat das erneuerte Raumkonzept an seiner Sitzung vom 20. März verabschiedet.
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16 Jahre nach dem ersten Aargauer Waldgesetz trat vor dem Hintergrund massiver Waldübernutzungen und verheerender Überschwemmungen das erste eidgenössische Forstpolizeigesetz von 1876 in Kraft, das heutige Bundesgesetz über den Wald.
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Rede von Bundesrat Albert Rösti an der BAFU-Tagung «Natur und Landschaft – Wirkung durch Zusammenarbeit». Es gilt das gesprochene Wort!
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Das Siegerprojekt für den Neubau des Bienenforschungszentrums wurde im Rahmen eines offenen Architekturwettbewerbs bestimmt. Das Preisgericht hat das Projekt «ZÜGELTAG» der Architekten Sanchez Morgillo aus Zürich auf den ersten Rang gesetzt.
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Das Amt für Verbraucherschutz (AVS) hat im Rahmen eines kantonalen Monitorings die PFAS-Belastung von wildlebenden Fischen aus acht Aargauer Gewässern untersucht. Insgesamt überschritten 28 Prozent der 107 untersuchten Proben die gesetzlichen Höchstwerte. Daraus ergeben sich Verzehrempfehlungen für Egli und Hecht sowie Einschränkungen für den kommerziellen Fischfang am Hallwilersee in Bezug auf die Vermarktung des Hechts.
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Auen stehen zunehmend unter Druck: die heutigen Schutzgebiete werden in Zukunft nicht genügen, um die darin lebenden Arten zu erhalten. Dies zeigt eine Übersichtsstudie unter der Leitung der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL. Gemäss der Studie ist es nötig, grossflächiger entlang von Einzugsgebieten von Flüssen zu planen, um Auengebiete besser untereinander zu vernetzen.
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