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Spitzensportförderung der Armee ist für Schweizer Sport wichtig

Gruppenbild der Spitzensport-Rekrutenschule der Armee

Gruppenbild der Spitzensport-Rekrutenschule der Armee

Foto BASPO / Ueli Känzig. Bild ZVG Schweizer Armee

59 Sportrekruten, darunter 14 Frauen, aus 18 Sportarten wurden am Besuchstag der Spitzensport-RS 2/2023 in Magglingen durch Oberst i Gst Marco Mudry zu Sportsoldaten befördert. Dazu wurden 15 Sportsoldatinnen und -soldaten für ihre Medaillengewinne an EM und WM geehrt.

Die Menschen machen den Unterschied, sagte Marco Mudry, der Kommandant des Kompetenzzentrums Sport Armee und der Spitzensport RS, zu den jungen Sportlerinnen und Sportlern, die zu Soldaten befördert wurden. «Den Unterschied für die Schweiz, den Spitzensport und bei den Erfolgen», so Mudry. In den letzten 20 Jahren wurden durch Athletinnen und Athleten, die von der Schweizer Armee unterstützt werden, nicht weniger als 16 Olympia-Goldmedaillen und 50 Weltmeistertitel gewonnen.

Solidaritätsbeitrag für die Schweiz

Von der Armeeführung war der stellvertretende Chef der Armee, Korpskommandant Hans-Peter Walser, Chef Kommando Ausbildung, in Magglingen und sprach zu den Soldaten, aber auch zu den Angehörigen, vor allem den Eltern. «Ohne Sie wären solche Sportkarrieren nicht möglich. Sie haben dazu beigetragen, finanziell und logistisch, dass diese jungen Leute jetzt hier sind», richtete er einen grossen Dank aus. Er wies zudem auf die besondere Weltlage hin, mit den verschiedenen Brennpunkten, die dazu führten, dass auch die Schweizer Armee den Fokus wieder vermehrt auf die Verteidigung richten müsse. «Ihr leistet dazu auch einen Solidaritätsbeitrag für die Schweiz, einfach in einer anderen Form als die anderen Armeeangehörigen», sagte Walser den Sportsoldaten. «Mit euren Leistungen seid ihr Vorbilder für die ganze Armee und die Schweiz.» Er wies auch auf die Bedeutung des Conseil International du Sport Militaire (CISM) hin, der sich «Freundschaft durch Sport» auf die Fahne geschrieben hat. «Das ist in dieser Welt nötiger denn je», so Walser. Im nächsten Jahr werden in der Schweiz die 5. Winter-Militär-Weltspiele mit Zentralort Luzern ausgetragen.

Das Engagement ist nicht selbstverständlich

Als Vertreter von Swiss Olympic war Direktor Roger Schnegg am Besuchstag. «Ihr seid hier in dieser Spitzensport RS, weil ihr zu den Besten in euren Sportarten gehört», sagte er zu den hoffentlich künftigen Medaillengewinnern. «Ihr seid hier, weil Swiss Olympic, die Sporthilfe und die Armee an euch glauben, und weil ihr es verdient habt.» Er selber habe als Spitzen-Volleyballer noch keine solchen Privilegien gehabt. «Am Samstag durfte ich in der RS jeweils einfach statt um 16 Uhr schon um 12 Uhr abtreten». Schnegg wies auch darauf hin, dass das Engagement der Armee nicht selbstverständlich sei. «Ihr seid privilegiert, steht im Fokus und deshalb wird von euch im und neben dem Sport tadelloses Verhalten erwartet.

Neben zahlreichen Verbandsvertreten und weiteren Militärangehörigen machten dem Besuchstag auch die frühere Bundesrätin (und Leichtathletin) Ruth Metzler und die Nationalrätin Aline Trede ihre Aufwartung.

Quelle: Schweizer Armee / BASPO

12.2.2024

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