Kanton Aargau spendet 20'000 Franken Nothilfe aus dem Swisslos-Fonds für Betroffene des Hurrikans Melissa
Der Regierungsrat unterstützt das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) mit einem Nothilfebeitrag von 20'000 Franken zulasten des Swisslos-Fonds zur Umsetzung von personellen und finanziellen Hilfsmassnahmen im vom Hurrikan Melissa stark betroffenen Jamaika.
Am dringendsten benötigt werden Trinkwasser, Lebensmittel, Notunterkünfte, Hygieneartikel und medizinische Erste Hilfe. Durch das Schweizerische Rote Kreuz können Experten und Freiwillige im Unglücksgebiet mit einem geringen administrativen Aufwand finanziell unterstützt werden.
Der Hurrikan Melissa verursachte Ende Oktober 2025 in Jamaika, Kuba und Haiti grosse Not und Zerstörung. Mit der Kategorie 5 war es der stärkste Sturm weltweit in diesem Jahr und für Jamaika sogar der schwerste Hurrikan seit Beginn der Messungen. Der Sturm traf mit Windgeschwindigkeiten von über 280 km/h und sintflutartigen Regenfällen auf Land. Küstengebiete wurden überflutet, Strassen und Spitäler wurden zerstört, und die Strom- und Wasserversorgung wurde unterbrochen. Betroffen davon sind über 1,5 Millionen Menschen. Viele Menschen haben alles verloren. Die Katastrophe ereignete sich zu einem Zeitpunkt, als Jamaika sich gerade erst von den Folgen des Hurrikans Beryl vor einem Jahr zu erholen begann. Besonders in der Fischerei und der Landwirtschaft ist die Zerstörung gewaltig. Lebensgrundlagen sind zerstört, und die Lebensmittelversorgung der Insel ist bedroht.
Mit seinem Beitrag führt der Kanton Aargau seine langjährige Tradition fort, Menschen in Not mit Mitteln aus dem Swisslos-Fonds zu unterstützen.
Quelle: Kanton Aargau
22.11.2025