Zu- und Wegpendelnde halten sich im Kanton Luzern nahezu die Waage
2024 pendelten rund 188'700 der Luzerner Erwerbstätigen zur Arbeit. Das sind rund 3'800 Personen mehr als 2023. Insgesamt verliessen lediglich leicht mehr Arbeitspendler/innen den Kanton Luzern als umgekehrt in den Kanton kamen, wie LUSTAT in einem neuen Webartikel ausführt.
Rund 80 Prozent der Erwerbstätigen im Kanton Luzern sind Arbeitspendler/innen. 2024 pendelten rund 188'700 Luzerner Erwerbstätige zu ihrem Arbeitsort. Das sind rund 3'800 Personen mehr als im Vorjahr.
53 Prozent der Luzerner Arbeitspendler/innen pendelten 2024 innerhalb des Kantons von einer Gemeinde in eine andere. 21 Prozent oder 38'800 Personen überschritten zur Erreichung des Arbeitsorts die Kantonsgrenze. Am häufigsten führte der Arbeitsweg dieser Personen in den Kanton Zug. Das war bei 30 Prozent oder rund 11'700 Wegpendler/innen der Fall. An zweiter und dritter Stelle folgten die Kantone Aargau und Zürich (7'000 resp. 5'600 Wegpendler/innen). Das zeigen die neusten Daten der Strukturerhebung.
Negativer Pendlersaldo wird zunehmend kleiner
Umgekehrt pendelten 2024 rund 38'300 Erwerbstätige aus einem anderen Kanton zur Arbeit in den Kanton Luzern. Am häufigsten kamen sie aus dem Kanton Aargau. Die 11'400 Aargauer Zupendler/innen machten rund 30 Prozent am Total der Zupendler/innen aus. An zweiter und dritter Stelle folgten die Kantone Nidwalden, Schwyz und Zug (5'000 resp. je 4'000 Zupendler/innen).
Der Luzerner Arbeitspendlersaldo nimmt seit Jahren ab. Da 2024 leicht mehr Luzerner/innen den Kanton zu Arbeitszwecken verliessen, als dass Personen in den Kanton Luzern zur Arbeit kamen, blieb der Luzerner Arbeitspendlersaldo knapp negativ (−600 Arbeitspendler/innen). Im Jahr 2014 hatte er noch bei −5'200 Arbeitspendler/innen gelegen.
Quelle: LUSTAT Statistik Luzern
23.4.2026