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Zivilschutz Ausbildungszentrum Sempach: Der Zuger Markus Kummer gewinnt den Wettbewerb «Kunst und Bau»

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Visualisierung Siegerprojekt Markus Kummer

Visualisierung Siegerprojekt Markus Kummer

Visualisierung ZVG Staatskanzlei Luzern

Sechs Zentralschweizer Kunstschaffende wurden zum Wettbewerb «Kunst und Bau» für die Mitgestaltung des Neubaus sowie des bestehenden Traktes des Zivilschutz-Ausbildungszentrums Sempach eingeladen. Die Jury hat das Projekt «Trix» des Zuger Künstlers Markus Kummer zur Ausführung ausgewählt.

Die bestehenden Gebäude des Ausbildungszentrums Sempach sind veraltet und befinden sich seit Jahren in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Eine Erneuerung des Instruktionsgebäudes sowie der Ersatzneubau des Verwaltungsgebäudes soll im Kontext einer gesamtheitlichen Entwicklungsstrategie für das gesamte Areal erfolgen. Im Rahmen des Neubau- und Sanierungsprojektes wurde ein Wettbewerb für «Kunst und Bau» durchgeführt. Für den Wettbewerb und die Umsetzung der künstlerischen Gestaltung stehen maximal 200'000 Franken zur Verfügung.

Auf Vorschlag der Kulturförderungskommission und der Kulturbeauftragten der Zentralschweizer Kantone wurden sechs Künstlerinnen und Künstler aus der Zentralschweiz zur Teilnahme eingeladen.

245 Diensttage – 245 bronzene Dreiecke

Die Jury wählte Anfang März das Projekt «Trix» des Zuger Künstlers Markus Kummer zur Umsetzung aus. Ausschlaggebend dafür war eine Verbindung aus konzeptioneller Klarheit, materieller Präzision und einer fundierten Auseinandersetzung mit dem spezifischen Ausbildungskontext des Gebäudes. Ausgangspunkt der Arbeit bildet die Adaption des gleichschenkligen Dreiecks, welches aus dem international bekannten Zeichen des Zivilschutzes entlehnt ist. Markus Kummer löst diese geometrische Form aus ihrem funktionalen und grafischen Ursprung und überführt sie in eine künstlerische Sprache. Die Arbeit basiert auf einer präzisen und zugleich poetischen Konzeption: Die Schutzdienstpflicht dauert maximal 14 Jahre oder 245 Diensttage – diese Fakten bilden die Grundlage der künstlerischen Arbeit. Entsprechend sollen 245 bronzene Dreiecke in 14 Räumlichkeiten des Gebäudekomplexes inszeniert werden. Die Arbeit von Markus Kummer überzeugte die Jury bezüglich der künstlerischen Umsetzung, dem Bezug zum Ort, zur Geschichte und zur Nutzung.

Weiter waren zum Projektwettbewerb eingeladen:

• Lea Achermann, Luzern (LU/UR)

• Barbara Davi, Luzern (LU)

• Rochus Lussi, Stans (NW)

• Reto Scheiber, Altdorf (UR)

• Anna-Sabina Zürrer, Luzern (LU)

Mit kantonalen Ausschreibungen im Bereich Kunst und Bau werden regelmässig Luzerner oder Zentralschweizer Kunstschaffende gefördert und damit ihre Kunst im öffentlichen Raum sichtbar gemacht.

Quelle: Staatskanzlei Luzern

2.4.2026


Alle Informationen zum ausgewählten Kunstprojekt, zum Juryentscheid und den weiteren Projekteingaben gibt es hier: kulturfoerderung.lu.ch


Strategiereferenz

Diese Massnahme dient der Umsetzung der politischen Schwerpunkte im Bereich Vernetzung von Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft / Kultur gemäss Kantonsstrategie