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Die genetische Vielfalt der Pflanzen und ihr Beitrag zur Ernährung

Pflanzen

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Symbolbild Pixabay

Die Schweiz hat am Treffen des Lenkungsorgans des Internationalen Vertrags über pflanzengenetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft in Rom teilgenommen. Ziel ist die Förderung der Biodiversität in der Landwirtschaft und von Saatgut. Alwin Kopše, Leiter des Fachbereichs Internationales und Ernährungssysteme des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW), wurde dort am Freitag zum Vorsitzenden dieses Lenkungsorgans gewählt, das Ende 2025 das nächste Mal zusammenkommen wird.

Die pflanzengenetischen Ressourcen dienen als Ausgangsmaterial für die Verbesserung von vorhandenem Saatgut und vorhandenen Sorten sowie für die Entwicklung von neuem Saatgut und neuen Sorten für die Landwirtschaft und die Ernährung. Mit Blick auf den Klimawandel sind sie unentbehrlich. Seit fast einem Jahrhundert ist jedoch ein Rückgang der genetischen Vielfalt von Kulturpflanzen und verwandten Wildarten zu beobachten.

Der Internationale Vertrag über pflanzengenetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft («der Vertrag»), der 2001 angenommen wurde und 2004 in Kraft trat, ist ein zentrales Instrument, um die Vielfalt der genetischen Ressourcen der Pflanzen zu fördern. Die Landwirtinnen und Landwirte sowie die Züchterinnen und Züchter sind darauf angewiesen, um den globalen Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Verlust der Bodenfruchtbarkeit und der Biodiversität sowie zur Anpassung an den Klimawandel zu begegnen. Der Vertrag ist daher ein wichtiges Instrument zur Förderung unserer Ernährungssicherheit.

Eine Schweizer Delegation unter der Leitung des BLW nahm vom 20. bis 24. November 2023 an diesem Treffen teil. Die Schweiz bekräftigte dort ihr Engagement für die Verbesserung der Mechanismen für den Zugang zu und den Austausch von genetischem Material. Es sollen alle von den Vorteilen aus deren Nutzung profitieren, um die Saatgutforschung und ‑innovation zu unterstützen. Alwin Kopše, stellvertretender Leiter des Direktionsbereichs Märkte und Internationales und Leiter des Fachbereichs Internationales und Ernährungssysteme, wird beim nächsten Treffen des Lenkungsorgans, das Ende 2025 stattfinden wird, den Vorsitz führen.

Mit der Annahme des Globalen Biodiversitätsrahmens von Kunming-Montreal im Dezember 2022 wurden zusätzliche Impulse für die Förderung der Biodiversität in der Landwirtschaft gesetzt. Die Erhaltung und nachhaltige Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen leisten einen wichtigen Beitrag zur Verwirklichung von dessen Zielen.

Die Schweiz unterstützt den Vertrag weiterhin, wie auch seine Anpassung an die Entwicklungen in Wissenschaft und Forschung. Er soll bei der Mobilisierung zusätzlicher Ressourcen helfen, um die Bemühungen der Länder für die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Biodiversität, für die Entwicklung neuer angepasster Sorten sowie für den Schutz und die Förderung der Rechte der Landwirtinnen und Landwirte zu unterstützen.

Quelle: Bundesamt für Landwirtschaft BLW

25.11.2023

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